Was sind Verschreibungskosten?

Was sind Verschreibungskosten?

Liegenschaften dürfen nur verkauft werden, wenn ein Notar oder eine Behörde den Verkauf beurkundet. Die Verschreibungskosten setzen sich zusammen aus Notarkosten und Handänderungssteuer und Gebühren. Einige Kantone haben die Handänderungssteuer abgeschafft.

Verschreibungskosten im Kanton Bern

Die Verschreibungskosten im Kanton bestehen aus den Notarkosten, den Handänderungssteuern und Grundbuchgebühren. In anderen Kantonen wurde die Handänderungssteuer abgeschafft.

 

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1. Handänderungssteuer

Die Handänderungssteuer beträgt im Kanton Bern 1,8 Prozent. Wer die gekaufte Liegenschaft selber während zwei Jahren nach dem Kauf ausschliesslich selber bewohnt zahlt Handänderungssteuer nur auf dem Betrag, der 800'000 Franken übersteigt. Das heisst wer ein Haus für 790 000 Franken als Eigenheim kauft zahlt keine Handänderungssteuer. Wer ein Haus von 930'000 Franken kauft, wird wie folgt besteuert: 930'000 - 800 '000 = 130'000 Franken. Auf diesen 130 000 Franken zahlt er 1,8 Prozent Handänderungssteuer.


2. Notarkosten

Jeder Kauf einer Liegenschaft muss durch einen Notar beurkundet werden. Dieser setzt den Kaufvertrag auf und und beurkundet ihn. Für seine Arbeit muss der Notar entschädigt werden. Im Kanton Bern sind die Tarife der Notare in einer Verordnung geregelt. Die Entschädigung hängt vom Kaufrpeis der Liegenschaft ab. Für ein Haus von 800'000 Franken, bekommt die Notarin oder der Notar im Kanton Bern rund 3'300 Franken. Wenn er noch einen Schuldbrief errichten muss oder wenn weitere Arbeiten anfallen, wird er bis zu 1'000 Franken mehr verrechnen.


3. Grundbuchgebühren

Jeder Verkauf einer Liegenschaft muss zwingend beim Grundbuch gemeldet werden. Dieses muss auf dem Grundbuchblatt der Liegenschaft den neuen Eigentümer eintragen. Oft fallen noch andere Änderungen an. Je nach Konstellation fallen dabei weitere 300 bis 1000 Franken an.

 

Die gesamten ungefähren Verschreibungskosten können mit unserem Verschreibungskostenrechner berechnet werden:

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